Wippmechanik
Kurz erklärt: Bei der Wippmechanik kippt der Stuhl als Ganzes, also Sitz und Lehne starr verbunden, um einen Drehpunkt unter der Sitzfläche nach hinten.
Die Wippmechanik ist die einfachste Form, einen Bürostuhl beweglich zu machen. Sitzfläche und Rückenlehne bilden eine feste Einheit, die sich um einen Drehpunkt neigt. Lehnst du dich zurück, hebt sich die Vorderkante des Sitzes an.
Mittelpunkt- und Vorderkantenwippe
Bei der klassischen Mittelpunktwippe liegt der Drehpunkt mittig unter dem Sitz. Das hat einen Nachteil: Die vordere Sitzkante hebt sich und kann auf die Unterseite der Oberschenkel drücken, die Füße verlieren leicht den Bodenkontakt. Die Vorderkantenwippe verlegt den Drehpunkt nach vorn, dadurch bleiben die Füße besser auf dem Boden.
Für wen eignet sich eine Wippmechanik?
Wippmechaniken findest du häufig bei Chefsesseln, Gaming-Stühlen und günstigen Modellen. Zum Zurücklehnen und Entspannen sind sie angenehm. Für lange Arbeitstage am Schreibtisch ist sie weniger ideal, weil sich der Winkel zwischen Oberkörper und Oberschenkeln beim Zurücklehnen kaum öffnet. Hier ist eine Synchronmechanik meist die bessere Wahl.
Worauf achten?
- Der Gegendruck sollte sich an dein Gewicht anpassen lassen.
- Eine Arretierung in aufrechter Position ist wichtig zum Tippen.
- Achte darauf, ob es sich um eine Vorderkantenwippe handelt.
Wenn du den Stuhl nur gelegentlich nutzt oder vor allem bequem zurückgelehnt sitzen möchtest, kann eine Wippe reichen. Für den täglichen Homeoffice-Einsatz lohnt ein Blick in den Bürostuhl-Vergleich, wo du nach der Mechanik filtern kannst.