Monitorerhöhung: Vergleich & Kaufberatung

Eine Monitorerhöhung ist die einfachste Art, einen zu niedrig stehenden Bildschirm auf eine angenehme Höhe zu bringen. Sie braucht keine Montage und schafft oft zusätzlichen Stauraum. Hier erfährst du, welche Maße und Ausstattung zu deinem Schreibtisch passen.

Von ·

Transparenz: Diese Seite enthält Affiliate-Links (Werbung). Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Für dich ändert sich der Preis nicht. So vergleichen wir.

Die Angebotsliste folgt in Kürze. Wir zeigen Preise und Ausstattung ausschließlich aus den offiziellen Amazon-Produktdaten und erfinden nichts dazu. Bis diese Anbindung steht, findest du hier die Kaufkriterien für Monitorerhöhungen.

Viele Monitore stehen auf ihrem eigenen Fuß zu niedrig. Du schaust nach unten, der Nacken arbeitet den ganzen Tag mit. Eine Monitorerhöhung, oft auch Monitorständer oder Bildschirmerhöhung genannt, hebt den Bildschirm an, ohne dass du bohren oder klemmen musst. Gleichzeitig entsteht darunter Platz für Tastatur, Unterlagen oder Kleinkram.

Worauf du beim Kauf achten solltest

Die folgenden Merkmale entsprechen den Spalten und Filtern in der Tabelle oben.

Maße (Breite × Tiefe)

Die Fläche muss zum Standfuß deines Monitors passen. Miss Breite und Tiefe des Fußes und plane ringsum etwas Rand ein. Für einen Monitor reichen meist 40 bis 60 cm Breite. Lange Modelle ab etwa 90 cm nehmen zwei Monitore oder einen Monitor plus Lautsprecher auf. Bei der Tiefe gilt: Zu tief verkürzt den Abstand zu deinen Augen, zu schmal lässt den Fuß überstehen. Ein Wert um 20 bis 30 cm passt für die meisten Standfüße.

Nicht immer angegeben, aber entscheidend ist die Höhe der Erhöhung. Typisch sind etwa 8 bis 15 cm. Wie viel du brauchst, hängt davon ab, wie hoch dein Monitor heute steht.

Material

  • Holz/Bambus: stabil, wohnlich und häufig mit Fächern oder Schubladen.
  • Metall: sehr belastbar, oft in schlichtem, offenem Design. Gut für schwere Monitore.
  • Kunststoff: leicht und günstig, bei großen Monitoren auf ausreichende Steifigkeit achten.

In der Tabelle oben kannst du nach Material filtern.

Stauraum

Viele Erhöhungen haben eine Schublade, Fächer oder eine Ablage. Das ist praktisch für Notizblöcke, Stifte oder Ladekabel. Achte darauf, dass die Durchgangshöhe unter der Fläche reicht, wenn du dort die Tastatur nach Feierabend parken möchtest.

USB-Anschlüsse

Manche Modelle haben einen integrierten USB-Hub oder Ladeports an der Front. Das ist bequem für Smartphone oder USB-Sticks, braucht aber ein Kabel zum Rechner oder zum Netzteil. Wenn du ohnehin einen USB-Hub nutzt, ist dieses Merkmal verzichtbar.

Höhenverstellbar

Höhenverstellbare Erhöhungen haben Beine, die sich in mehreren Stufen einstellen lassen. Das ist der größte Pluspunkt, wenn du nicht genau weißt, wie viel Erhöhung du brauchst, oder wenn mehrere Personen am selben Platz arbeiten. Feste Modelle sind dafür oft stabiler und günstiger.

Merkmal worauf achten
Maße Standfuß passt mit Rand, Tiefe um 20 bis 30 cm
Höhe Oberkante Bildschirm etwa auf Augenhöhe
Material Holz oder Metall für schwere Monitore
Stauraum Schublade oder Fächer nach Bedarf
Höhenverstellbar sinnvoll, wenn die nötige Höhe unklar ist

Die richtige Höhe ermitteln

So gehst du vor: Setz dich in deiner normalen Haltung an den Schreibtisch und schau geradeaus. Miss, wie viel Platz zwischen deiner Blickhöhe und der aktuellen Oberkante des Monitors liegt. Diese Differenz ist ungefähr die Erhöhung, die du brauchst. Einen Richtwert für Höhe und Sehabstand liefert unser Monitor-Rechner, ausführlich erklärt im Ratgeber Monitor richtig einstellen.

Für wen eignet sich eine Monitorerhöhung?

  • Wenn dein Monitor auf dem Standfuß zu niedrig steht und sich nicht weiter ausfahren lässt.
  • Wenn deine Tischplatte keinen Monitorarm erlaubt, etwa Glas, sehr dünne Platten oder eine Kante ohne Platz für eine Klemme.
  • Wenn du in einer Mietwohnung oder an einem geteilten Platz nichts montieren möchtest.
  • Wenn du einen günstigen Einstieg suchst und zusätzlich Ablagefläche gewinnen willst.

Wer den Monitor häufig verstellt oder volle Flexibilität braucht, ist mit einem Monitorarm besser beraten. Für Notebooks gibt es eigene Laptopständer.

Typische Fehler

  • Zu hoch erhöhen. Liegt die Oberkante über Augenhöhe, legst du den Kopf in den Nacken.
  • Die Tiefe der Erhöhung unterschätzen und dadurch den Monitor zu nah heranrücken.
  • Schwere Monitore auf dünne Kunststoffständer stellen, die sich mit der Zeit durchbiegen.

Fazit

Für die meisten Schreibtische ist eine stabile Erhöhung aus Holz oder Metall mit passender Breite und etwas Stauraum die einfachste Lösung gegen einen zu niedrigen Bildschirm. Bist du unsicher, wie hoch es sein muss, wähle ein höhenverstellbares Modell. Miss vorher Standfuß und benötigte Höhe, dann ist der Kauf in wenigen Minuten erledigt. Mehr zum Gesamtbild findest du in der Checkliste für den ergonomischen Arbeitsplatz.

Häufige Fragen

Wie hoch sollte eine Monitorerhöhung sein?

So hoch, dass die Oberkante des Bildschirms etwa auf Augenhöhe oder leicht darunter liegt. Wie viel Erhöhung du dafür brauchst, hängt vom Standfuß deines Monitors, deiner Körpergröße und der Sitzhöhe ab. Oft reichen 8 bis 15 cm. Miss vorher nach oder nutze unseren Monitor-Rechner.

Monitorerhöhung oder Monitorarm, was ist besser?

Eine Erhöhung ist günstiger, braucht keine Montage und funktioniert auf jeder Tischplatte, auch auf Glas. Ein Monitorarm ist flexibler, weil du Höhe, Abstand und Neigung frei einstellst, und er macht die Tischfläche frei. Wer den Monitor nur ein Stück anheben möchte, ist mit einer Erhöhung gut bedient.

Passen zwei Monitore auf eine Monitorerhöhung?

Auf lange Modelle ab etwa 90 bis 100 cm Breite ja, sofern die Standfüße beider Monitore auf die Fläche passen. Prüfe die Tiefe der Standfüße und die angegebene Belastbarkeit. Alternativ nutzt du zwei einzelne Erhöhungen gleicher Höhe.

Wie viel Gewicht hält eine Monitorerhöhung?

Das hängt stark von Material und Bauweise ab. Massive Modelle aus Holz oder Metall tragen deutlich mehr als dünne Kunststoffkonstruktionen. Achte auf die Herstellerangabe und darauf, dass sich die Fläche unter dem Monitor nicht durchbiegt.

Weiterlesen