Gasdruckfeder
Kurz erklärt: Die Gasdruckfeder ist das Bauteil zwischen Fußkreuz und Sitz eines Bürostuhls, das die stufenlose Höhenverstellung ermöglicht und Stöße beim Hinsetzen abfedert.
In der Gasdruckfeder (auch Gasfeder oder Gaslift genannt) befindet sich ein Zylinder mit Gas unter Druck und etwas Öl. Ziehst du den Hebel am Stuhl, öffnet sich ein Ventil, und der Sitz fährt nach oben oder, wenn du dich daraufsetzt, nach unten. Lässt du los, bleibt er auf der gewählten Höhe stehen.
Klassen und Länge
Gasdruckfedern werden nach ihrer Belastbarkeit in Klassen eingeteilt, häufig von Klasse 1 bis 4. Höhere Klassen stehen für robustere Ausführungen. Zusätzlich unterscheiden sich die Federn in Länge und Hub, also im Verstellweg. Der Hub bestimmt, wie weit du die Sitzhöhe verändern kannst.
| Angabe | Bedeutung |
|---|---|
| Klasse | Belastbarkeit und Qualität |
| Hub | Verstellweg der Sitzhöhe |
| Gesamtlänge | bestimmt min. und max. Sitzhöhe |
Gerade für sehr große oder kleine Menschen ist der Hub wichtig. Gibt es den Stuhl mit verschiedenen Federlängen, kannst du die Sitzhöhe besser an dich anpassen. Mehr dazu in Bürostuhl richtig einstellen.
Sicherheit und Austausch
Achte auf eine geprüfte Ausführung mit Berstschutz und auf die angegebene Belastbarkeit des Stuhls. Sinkt der Sitz langsam ab oder lässt er sich nicht mehr verstellen, ist die Feder meist verschlissen. Bei vielen Stühlen kann sie mit etwas Kraft und passendem Werkzeug ersetzt werden. Achte dabei auf den passenden Konus-Durchmesser.
Im Bürostuhl-Vergleich siehst du die Höhenbereiche der aktuellen Modelle. Die Gasfeder in Monitorarmen erklärt der Begriff Gaslift.