Vertikalmaus

Kurz erklärt: Eine Vertikalmaus ist eine ergonomische Computermaus, die du in einer senkrechten Handhaltung ähnlich einem Händedruck greifst, statt die Hand flach aufzulegen.

Bei einer klassischen Maus liegt die Handfläche flach auf. Dafür muss der Unterarm nach innen gedreht werden, die beiden Unterarmknochen überkreuzen sich. Eine Vertikalmaus hält die Hand in einer aufrechteren Position, der Unterarm bleibt in einer natürlicheren Neutralstellung.

Bauformen

  • Vollvertikal: Die Hand steht nahezu senkrecht, etwa 70 bis 90 Grad.
  • Halbvertikal: Die Hand ist um rund 45 bis 60 Grad geneigt. Das ist oft leichter zu gewöhnen.
  • Trackball: Eine Alternative, bei der die Maus stillsteht und nur eine Kugel bewegt wird.

Worauf achten?

Kriterium Hinweis
Größe muss zur Handgröße passen, oft gibt es S und M/L
Händigkeit für Linkshänder gibt es eigene Modelle
Verbindung Funk, Bluetooth oder Kabel
Auflösung (DPI) höher heißt weniger Handbewegung
Tasten Daumentasten für Vor und Zurück praktisch

Die Größe ist das wichtigste Kriterium. Ist die Maus zu groß, verkrampfst du die Hand, ist sie zu klein, liegt sie nicht stabil.

Eingewöhnung

Rechne mit einigen Tagen bis zwei Wochen, bis du wieder so präzise arbeitest wie gewohnt. Eine Vertikalmaus ist kein Heilmittel. Bei Schmerzen in Hand oder Arm lass die Ursache ärztlich abklären. Sinnvoll kombiniert wird sie mit einer Split-Tastatur.

Im Vertikalmaus-Vergleich kannst du nach Hand, Größe und Verbindung filtern.

Verwandte Begriffe

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