Sitztiefenverstellung

Kurz erklärt: Mit der Sitztiefenverstellung lässt sich die Sitzfläche eines Bürostuhls nach vorn oder hinten verschieben, sodass sie zur Länge deiner Oberschenkel passt.

Die Sitztiefe ist der Abstand zwischen Rückenlehne und Vorderkante der Sitzfläche. Passt sie nicht zu deinen Beinen, sitzt du entweder zu weit vorn, ohne Kontakt zur Lehne, oder die Sitzkante drückt in die Kniekehlen.

Warum das so wichtig ist

Oberschenkel sind unterschiedlich lang. Ein Stuhl mit fester Sitztiefe ist auf eine durchschnittliche Körpergröße ausgelegt. Sehr große Menschen haben dann zu wenig Auflagefläche, kleinere Menschen spüren die Kante in der Kniekehle und rutschen nach vorn. Die Sitztiefenverstellung (oft als Schiebesitz bezeichnet) löst beides.

Richtig einstellen

  1. Setz dich ganz nach hinten, sodass dein Rücken die Lehne berührt.
  2. Zwischen Sitzkante und Kniekehle sollten etwa zwei bis drei Fingerbreit Platz sein.
  3. Die Oberschenkel sollen möglichst großflächig aufliegen, ohne Druck in der Kniekehle.
Problem Lösung
Kante drückt in die Kniekehle Sitz nach hinten schieben
Oberschenkel liegen kaum auf Sitz nach vorn schieben

Die Sitztiefe wirkt mit der Lehne zusammen: Erst wenn sie stimmt, kann auch die Lordosenstütze richtig greifen.

Gerade bei Körpergrößen deutlich über oder unter dem Durchschnitt ist die Sitztiefenverstellung kaum verzichtbar. Mehr dazu findest du unter Arbeitsplatz für große Menschen. Im Bürostuhl-Vergleich kannst du nach verstellbarer Sitztiefe filtern.

Verwandte Begriffe

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